Da gibt es einmal die Aktivitäten, die so die Gängigen sind. Egal ob Urlaub oder mit der Kindergruppe, für einen Tag lässt sich der Bach aufstauen, man kann Trecker fahren oder am Lagerfeuer sitzen und Stockbrot backen. Die Strohscheune lädt Kinder an sonnigen und auch an regnerischen Tagen ein. Torwandschiessen für kleine und große geht auch bei jedem Wetter. Hofführungen zu verschiedenen Themen sind möglich.
Und dann gibt es die Aktivitäten, die sich einfach mal so ergeben. Auf dem Lagerfeuer ein Hirschgeweih auskochen ist kein Event, sondern wird dann gemacht, wenn es sein muss. Oder sie gucken zu, wie ein Wildschwein zerlegt wird, nicht als Programm, sondern weil dann ein Wildschein zerlegt wird. Das gleiche gilt für Stroh einfahren, Weiden schneiden, gucken oder sogar helfen wenn ein Kalb geboren wird oder wenn Rinder von einer Weide auf die andere getrieben werden.
Wichtig an dem Punkt Aktivitäten ist die Tatsache, dass man selber aktiv sein sollte. Denn der Forellenhof ist kein „Robinson-Club“ mit Animation. Aber wer kommt und fragt „Ich brauche da mal 2 Messer, eine Taschenlampe, einen Bindfaden der ungefähr 12 Meter lang ist und noch eine kleine Säge“ wird mit Sicherheit auf offene Ohren treffen und sich höchstens die Frage hören „ Klar, was ist denn geplant?“
